BMI-Rechner

Body-Mass-Index in metrischen und imperialen Einheiten mit visueller Skala und gesundem Gewichtsbereich

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BMI-Grenzen: Was die Zahl nicht verrät

Der BMI ist ein einfaches Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße im Quadrat. Er ist ein nützliches Screening-Instrument, hat jedoch gut dokumentierte Einschränkungen, die Ärzte, Forschende und die WHO anerkennen.

Muskelmasse Der BMI kann nicht zwischen Fett und Muskel unterscheiden. Muskulöse Sportlerinnen und Sportler können einen hohen BMI haben, obwohl ihr Körperfettanteil sehr gering ist.
Ältere Erwachsene Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse ab und die Fettmasse zu, auch wenn das Gewicht gleich bleibt. Der BMI kann die Adiposität bei Personen über 60 unterschätzen.
Fettverteilung Viszerales Fett (um den Bauch) birgt ein höheres kardiovaskuläres Risiko als subkutanes Fett. Der BMI erfasst diesen Unterschied nicht. Der Taillenumfang ist eine ergänzende Messgröße.
Ethnische Herkunft Einige Studien legen nahe, dass asiatische Bevölkerungsgruppen bei niedrigeren BMI-Werten ein erhöhtes metabolisches Risiko haben. Manche Gesundheitsorganisationen verwenden für diese Gruppen angepasste Grenzwerte.

Der BMI wird am besten zusammen mit anderen Maßen verwendet — Taillenumfang, Taille-Hüft-Verhältnis, Körperfettanteil, Blutwerte — um ein vollständigeres Gesundheitsbild zu erhalten.

So wird der BMI berechnet — die Formel

Der BMI verwendet die Standardformel der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

BMI = Gewicht (kg) ÷ Körpergröße (m)²

Imperial: BMI = [Gewicht (lb) × 703] ÷ Körpergröße (in)²

Beispiel: Eine Person mit 170 cm Größe und 70 kg Gewicht hat einen BMI von 70 ÷ (1,70)² = 24,2 — im Normalbereich.

WHO-BMI-Kategorien

BMIKategorie
< 18,5Untergewicht
18,5 – 24,9Normalgewicht
25,0 – 29,9Übergewicht
30,0 – 34,9Adipositas (Grad I)
35,0 – 39,9Adipositas (Grad II)
≥ 40,0Adipositas (Grad III)

Quelle: Weltgesundheitsorganisation, Global Database on Body Mass Index.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 bei Erwachsenen als Normalgewicht. Unter 18,5 gilt als Untergewicht; 25–29,9 als Übergewicht; ab 30 als Adipositas.
Die gleichen BMI-Grenzwerte gelten für erwachsene Frauen und Männer, jedoch zeigt die Forschung, dass Frauen bei gleichem BMI typischerweise einen etwas höheren Körperfettanteil haben als Männer. Der BMI berücksichtigt auch nicht die Fettverteilung, die für das kardiovaskuläre Risiko wichtiger ist.
Der BMI kann den Körperfettanteil bei muskulösen Personen (z. B. Sportlerinnen und Sportlern) überschätzen und bei älteren Erwachsenen mit Muskelschwund unterschätzen. Er ignoriert außerdem, wo Fett gespeichert wird, was ein entscheidender Gesundheitsfaktor ist. Nutze den BMI als einen Datenpunkt, nicht als Diagnose.
Ein BMI von 25,0 bis 29,9 wird von der WHO als Übergewicht eingestuft. Ein BMI ab 30 gilt als Adipositas (mit Unterklassen ab 35 und 40).
Nein. Die Erwachsenen-BMI-Grenzwerte gelten nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Kinder verwendet die CDC alters- und geschlechtsspezifische BMI-Perzentilen. Wende dich an den pädiatrischen BMI-Rechner der CDC oder an eine Ärztin oder einen Arzt.